Ressence überrascht

Moderne Klassik

Eine Uhrenmarke braucht eine lange Tradition, um wahrlich zu begeistern? Ressence liefert den Gegenbeweis.

Innovativ ist ein Attribut, das oft inflationär und so manches Mal zu unrecht benutzt wird – bei Ressence aber von Innovation zu sprechen ist ohne Frage angemessen. Klassische Zeiger? Gibt es nicht. Eine Krone? Sucht man vergebens. Und auch das Gesicht der Uhr verändert sich minütlich. Wie das funktioniert? Mithilfe einer besonders ausgeklügelten Technik.

„Typisch Ressence“ sind rotierende Scheiben mit aufgemalten Strichen: Eine Scheibe für die Tage, eine für die Stunden, eine für die Minuten und eine für die Sekunden. Anstatt mithilfe einer Krone, wird die Uhrzeit durch Drehen der Rückseite geändert.

2010 von Benoît Mintiens gegründet, ist Ressence ein „New Kid On The Block“ in der traditionellen Uhrenwelt. Benoît Mintiens ist als ehemaliger Industriedesigner Quereinsteiger im Gebiet der Uhrmacherkunst. Er gestaltete den französischen TGV ebenso wie Bonbon-Verpackungen, bevor er schließlich Ressence gründete.

New Kid On The Block

Neue Marken an sich sind auch im Uhrenbusiness keine Seltenheit und Quereinsteiger ebenso wenig – meistens verändert ein solcher allerdings nicht gleich die ganze Basis des Uhrmachens. Benoît Mintiens schon.
Auf der Website werden Name und Logo erklärt. Das Wort Ressence setzt sich zusammen aus Renaissance und Essence – es geht um die Wiedergeburt des Essentiellen, das Zeigen der Zeit, neu interpretiert.

Das Logo repräsentiert das universelle Symbol der Menschlichkeit: Die Hand. Horizontal ist sie platziert, als würde sie zum Begrüßen anset- zen. Sie ist ebenfalls das Symbol des Heimathafens der belgischen Stadt Antwerpen – der Heimat von Ressence.

Gefeiert wird Benoît Mintiens ebenso für sein klares und doch einzigartiges Design, als auch für die moderne Technik. In den Uhren der „Type 3“ und „Type 5“ wird nicht nur die Ressence-typische „Scheibentechnik“ eingesetzt, sondern noch eine weitere Raffinesse.

Bei beiden Modellen wird das Ziffernblatt zusätzlich mit Öl geflutet, was den optischen Effekt einer Digitaluhr erzielt. Die Gesetze der Physik sorgen hier dafür, dass es so aussieht, als wären die Anzeigen direkt auf das Glas gedruckt – ähnlich einer Digitaluhr, nur eben mechanisch. Eine Weltpremiere: Der Einsatz von Öl im Ziffernblatt und im Gehäuse verhindert die Totalre- flektion und erlaubt Nutzern, unter Wasser die Uhr aus allen Winkeln ablesen zu können – ein feines Zusammenspiel von Form und Funktion. Wie bei den anderen Uhren auch, war hier das Ziel, mit der „Type 5“ die klassische Uhr als Werkzeug mit den modernen technologischen Ansprüchen des 21. Jahr- hunderts zu verbinden.

Bei dem modernen Design wundert es nicht, dass Ressence besonders im SiliconValley eine Menge Fans hat.

Die Uhren von Ressence werden bald hier im Onlineshop erhältlich sein.